Die Pflege

PflegeInformationen rund um die Pflege alter Menschen.

Die Zeit ist gekommen, ein naher Angehöriger, oder Sie selbst benötigen Pflege. Wie beantrage ich Pflegeleistung und Hilfsmittel und was sind die Voraussetzungen? Wie kommt man an Pflegerinnen? Sind Pflegerinnen aus Osteuropa, wie Polen, Rumänien usw. legal? Was sind Pflegestufen und was wird für die Seniorenpflege bezahlt? Ab wann liegt überhaupt eine Pflegebedürftigkeit vor? Was kostet ein Pflegeheim und wie kann das finanziert werden? Generell gilt, man ist dort pflegeversichert, wo man Krankenversichert ist. Aber die Leistungen aus der Pflegeversicherung reichen bei weitem nicht aus. Was also tun? Die Sozialämter springen in diesem Fall ein. Natürlich müssen die Voraussetzung für den Erhalt der Leistungen gegeben sein. Fragen über Fragen. Wir versuchen ihnen hier alle diese Fragen rund um die Pflege zu beantworten. Bitte berücksichtigen sie das wir mit dieser Seite noch am Anfang stehen und das Infomaterial nach und nach eingestellt wird.

Die Begutachtung durch den MDK Ein Gutachter kommt und wird entscheiden in welche Pflegestufe der Pflegebedürftige eingeordnet wird. Die Begutachtung durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen) ist entscheidend für die Pflegegeldleistungen durch die Pflegeversicherung. Die Begutachtung findet in der Wohnung des Pflegebedürftige statt. Keines falls sollte man sich in dieser Situation besonders bemühen was noch alles möglich ist. Das ist ein Fehler der oft und gerne gemacht wird, aber das eigentliche Ziel ist dem Gutachter zu zeigen was nicht mehr geht, denn genau da setzt der Eindruck den man sich vom Pflegebedürftigen machen muss um dessen Pflegestufe zu beurteilen an. Dabei ist ein Angehöriger der unbedingt mit anwesend sein sollte sehr hilfreich. Denn ungern gibt jemand zu des man z.B. Inkontinent ist. Das sind für den Betroffenen peinliche Dinge die aber unbedingt erwähnt werden müssen, da dies für die Pflege ein Mehraufwand bedeutet. Der Gutachter selbst kann übrigens nicht beurteilen in welcher Pflegestufe sie kommen, das ist allein Sache der Krankenkasse. Er kann höchstens seine persönliche Einschätzung abgeben. Wenn sie ihren Pflegeaufwand dem Gutachter gegenüber etwas dramatisieren ist das kein Problem, denn sie sind schließlich Laie und können die Situation nur emotional und nicht nüchtern und rational wie z.B. ein Pflegedienst bewerten.


Zur Qualitätssicherung der Pflege und auch zur Hilfestellung der Pflegepersonen wird ihnen ein Beratungspflege von einem zugelassenen Pflegedienst zur Seite gestellt. Die Pflegedienste kommen bei Pflegestufe 1 und 2 einmal im halben Jahr, bei Pflegestufe 3 vierteljährlich. Diese Kosten werden von der Pflegeversicherung übernommen. Der Einsatz des Pflegedienstes wird schriftlich bestätigt und ist an die Versicherung einzureichen.